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Frankreich

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Qualitätsstufen beim französischen Wein

Vin de Table (VDT) / Vin de France

Tafelwein oder Wein aus Frankreich ist die niedrigste Qualitätsstufe. Sie ist geographisch nicht definiert, weswegen es sich hier zumeist um Verschnitte mehrerer Regionen handelt. Nach der neuen Kennzeichnung (Vin de France) dürfen diese Weine nunmehr Rebsorte(n)- und / oder Jahresangaben enthalten.

Vin de Pays (VDP) / ab 2014 Indication Geographique Protegee (IGP)

Die Weine dieser Kategorie stehen eine Stufe unter den AOC- / AOP-Weinen, d.h. die Produktionsrichtlinien sind weniger streng und die Weine dürfen nach dem neuen Bestimmungen sogar außerhalb der definierten Produktionszone vinifiziert werden. Insbesondere wegen der Nennung der Rebsorte auf dem Frontetikett ist diese Kategorie beim Verbraucher beliebt.

Appellation d’Origine Controlee (AOC) / ab 2014 Apellation d’Origine Protegee (AOP)

Höchste Qualitätsstufe der französischen Weinklassifizierung. Die Weine müssen aus geographisch festgelegten Gebieten stammen. Es werden Erträge, Rebsorten, Weinbau- und Vinifizierungstechniken, Art der Lese, Alkoholgradation festgelegt und eine organoleptische Prüfung vorgeschrieben.

Oft verwendete Begriffe ohne weinrechtlichen Hintergrund:

Reserve

Während sich in anderen Ländern dieser Begriff auf die Dauer der Lagerung im Fass bzw. in der Flasche bezieht, ist in Frankreich mit Reserve die Qualität des Weines gemeint. So ist die Reserve oftmals eine hauseigene Selektion des Weinguts.

Grand Cru / Premier Cru

Im Bordeaux wird diese Bezeichnung für die Eigenschaft eines Weinguts bzw. den von diesem produzierten Grand Vin (also nicht für einen Zweitwein) verwendet. Lage und Weingut werden so gewissermaßen einander gleichgestellt. Darunter gibt es noch je nach Gebiet verschiedene Cru-Abstufungen.

Allergen

Enthält Sulfite